Verstärkte Zusammenarbeit der Kliniken

Kliniken in Wolfenbüttel, Braunschweig und Wolfsburg wollen Zusammenarbeit ausbauen

Foto: Der Kooperationsvertrag wird unterzeichnet; Quelle: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Wolfenbüttel/ Wolfsburg/ Braunschweig. Die Kliniken der Städte Wolfenbüttel, Wolfsburg und Braunschweig wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Am Dienstag, 17. Mai, unterzeichneten Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic, Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum gemeinsam mit den Geschäftsführern der drei Kliniken Axel Burghardt (Städtisches Klinikum Wolfenbüttel), Wilken Köster (Klinikum Wolfsburg) und Dr. Andreas Goepfert (Städtisches Klinikum Braunschweig) im Braunschweiger Rathaus eine Kooperationsvereinbarung.

Mit der Vereinbarung soll die bisherige Zusammenarbeit intensiviert werden. Konkrete Ziele sind die Schaffung eines gemeinsam genutzten Diagnostikzentrums, die Stärkung des Studienstandorts Ost-Niedersachsen und die Verstärkung der Aktivitäten zur Sicherstellung der Versorgung der Kliniken mit Fachpersonal. Außerdem sollen gemeinsam genutzte Einrichtungen – unter anderem ein Dienstleistungszentrum – geprüft werden. Geplant ist auch die Schaffung eines gemeinsam genutzten Hebammen-Studiengangs als viertem Studienstandort in Niedersachsen.

Darüber hinaus wollen die Klinikleitungen hinsichtlich wichtiger Themen und Interessen gegenüber Dritten und in der Öffentlichkeit stärker gemeinsam auftreten. Vereinbart werden regelmäßigere Treffen und Austausche der Klinikleitungen. Außerdem kommen die Aufsichtsratsvorsitzenden künftig mindestens halbjährlich zusammen.

„Mit der heute unterzeichneten Vereinbarung erklären die Kliniken, dass sie angesichts der großen Herausforderungen der kommenden Jahre noch stärker als bisher zusammenarbeiten und gemeinsam ihre Interessen vertreten wollen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Mir ist wichtig, dass wir den Studienstandort Ost-Niedersachsen gemeinsam stärken und weiterentwickeln.“

Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, ergänzt: „Die interkommunale Zusammenarbeit ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Region, von der wir letztlich alle profitieren. Das zeigt sich jetzt einmal mehr mit dem Ausbau der Kooperation im Gesundheitsbereich durch unsere Kliniken. Deswegen freue ich mich sehr, für die Stadt Wolfsburg diese Kooperationsvereinbarung unterzeichnen zu dürfen. In Zukunft hier in vielen Bereichen und konkreten Projekten gemeinsam zu handeln und sich gegenseitig zu unterstützen, ist absolut der richtige Weg. Das haben nicht zuletzt die großen Herausforderungen beim Thema Gesundheit während der Pandemie gezeigt.“

„Die Zusammenarbeit ist für die Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft von Vorteil für alle“, betont Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic. „Die heute unterzeichnete Vereinbarung der kommunalen Kliniken von drei bedeutenden Städten ist ein deutliches Signal, wie wichtig uns die optimale medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger ist. Die Stärkung des Studienstandortes Ost-Niedersachsen trägt zur Sicherung einer dauerhaft ausreichenden ärztlichen Versorgung in unserer Region bei und wir Kommunalen sind hierbei die treibende Kraft.“

Quelle: Klinikum Wolfsburg



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